Der Zeit­plan des Gesetz­ge­bungs­ver­fah­rens zur Ver­ab­schie­dung des DSAn­pUG-EU (inkl. des dar­in in Arti­kel 1 ent­hal­te­nen BDSG-neu) sieht nach dem Kabi­netts­be­schluß des Regie­rungs­ent­wurfs vom 01.02.2017 wie folgt aus:

  • Bun­des­rat – Aus­schuss Inne­re Ange­le­gen­heit: 23.02.2017
  • Bun­des­rat Ple­num 1. Bera­tung: vsl. 10.03.2017
  • Bun­des­tag:
    – vor­aus­sicht­lich 09.03.2017: 1. Lesung (par­al­lel zur Behand­lung im Bun­des­rat wegen der eil­be­dürf­tig­keit)
    – vor­aus­sicht­lich 26.04.2017: abschlie­ßen­de Behand­lung im feder­füh­ren­den Innen­aus­schuss
    – vor­aus­sicht­lich 27.04.2017: 2. und 3. Lesung (und damit Geset­zes­be­schluß im Bun­des­tag)
  • Bun­des­rat Ple­num: voraussichtlich12.05.2017: 2. Bera­tung (als zustim­mungs­pflich­tig ein­ge­stuft)
  • Anschlie­ßend: Unter­schrift durch den Bun­des­prä­si­den­ten und Ver­kün­dung im Bun­des­ge­setz­blatt

Wenn die­ser Plan ein­ge­hal­ten wird, wird das deut­sche Umset­zungs­ge­setz zur DS-GVO etwas mehr als ein Jahr vor deren Gül­tig­wer­den ver­ab­schie­det. Die Über­gangs­frist von der Ver­öf­fent­li­chung des Geset­zes im Bun­des­ge­setz­blatt bis zu des­sem Inkraft­tre­ten wird dann etwa ein Jahr sein.