Mini­ste­ri­al­rat Micha­el Will wird neu­er Prä­si­dent des Baye­ri­schen Lan­des­am­tes für Daten­schutz­auf­sicht (BayL­DA). Der bis­he­ri­ge Lei­ter des Sach­ge­biets Daten­schutz im Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ste­ri­um des Innern und für Inte­gra­ti­on folgt damit auf Tho­mas Kra­nig. Tho­mas Kra­nig wur­de im Jahr 2011 zum ersten Prä­si­den­ten des BayL­DA ernannt. Auf Beschluss der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung wur­de Kra­nig am 26. Juli 2016 dann für wei­te­re fünf Jah­re mit der Lei­tung der Baye-rischen Daten­schutz­auf­sicht für den nicht öffent­li­chen Bereich betraut. Die zwei­te Amts­pe­ri­ode begann am 3. August 2016. Nach Art. 18 Abs. 3 des Baye­ri­schen Daten­schutz­ge­setz (BayDSG) gilt die Ernen­nung für fünf Jah­re. Dem­entspre­chend wür­de die Amts­zeit von GDD-Preis­trä­ger Kra­nig noch bis zum Jahr 2021 andau­ern, doch mit 65 Jah­ren darf Herr Kra­nig nun schon in die­sem Jahr in den Ruhestand.Sein Nach­fol­ger, Micha­el Will, ist Mini­ste­ri­al­rat im Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ste­ri­um des Innern und für Inte­gra­ti­on und lei­tet das Refe­rat Daten­schutz. Zudem bringt er prak­ti­sche Erfah­rung als Daten­schutz­be­auf­trag­ter mit, da er im Mini­ste­ri­um das Amt des behörd­li­chen Daten­schutz­be­auf­trag­ten aus­übt. Fer­ner ist er Mit­glied der Daten­schutz­kom­mis­si­on des Baye­ri­schen Land­ta­ges. Er hat im Auf­trag des Bun­des­ra­tes in den Jah­ren 2012 bis 2015 die gesam­ten Bera­tun­gen der Rats­ar­beits­grup­pe Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­aus­tausch (DAPIX) zur DS-GVO beglei­tet und nimmt außer­dem die Auf­ga­ben des Län­der­be­ob­ach­ters in der Art. 31-Daten­schutz­grup­pe wahr.Ende Janu­ar erfolgt die Amts­ein­füh­rung durch den baye­ri­schen Innen­mi­ni­ster und jet­zi­gen Vor­ge­setz­ten von Micha­el Will, Joa­chim Herrmann.