Die Coro­na-Pan­de­mie hat dafür gesorgt, dass das The­ma Home­of­fice auch bei Unter­neh­men, die sich bis­lang nicht inten­siv damit beschäf-tigt haben, in den Vor­der­grund gerückt ist. Im „Nor­mal­fall“ stellt sich die Ein­rich­tung eines Home-Office-Arbeits­plat­zes als eine wohl­über-leg­te und gut geplan­te Maß­nah­me dar. Damit auch im Fal­le einer pan­de­mie­be­ding­ten, schnel­le­ren Umset­zung der Ver­la­ge­rung der Daten­schutz am hei­mi­schen Arbeits­platz nicht auf der Strecke bleibt, haben auch Daten­schutz-Auf­sichts­be­hör­den eine gan­ze Rei­he von Leit­fä­den ver­öf­fent­licht, so bspw. Das ULD oder auch der BfDI.

Die aktu­ell­ste Ver­öf­fent­li­chung kommt von dem BayL­DA in Form eines „Selbst-Check: Daten­schutz­recht­li­che Rege­lun­gen bei Home­of­fice“.

Das BayL­DA möch­te mit sei­ner Hand­rei­chung einen Über­blick über die wich­tig­sten Pra­xis­maß­nah­men im Home­of­fice ent­spre­chend den gel­ten­den gesetz­li­chen Daten­schutz­vor­ga­ben geben. Im Sin­ne einer geziel­ten Prä­ven­ti­on von Daten­schutz­ver­stö­ßen soll damit im momen-tanen „neu­en All­tag“ eine gestei­ger­te Sen­si­bi­li­sie­rung für die­ses The­ma erreicht und mit kon­kre­ten Prüf­fra­gen der eige­ne Stand der Umset­zung unter­stützt wer­den, so das BayLDA.

Die auf­ge­führ­ten Prüf­punk­te sieht das BayL­DA nicht als abschlie­ßend an, son­dern stellt einen Best-Prac­ti­ce-Ansatz dar, der bei­spiels­wei­se von sei­ten der Geschäfts­füh­rung oder des Daten­schutz­be­auf­trag­ten im Sin­ne einer Soll-Ist-Über­prü­fung ver­wen­det wer­den kann. Eine gut sor­tier­te Samm­lung zum The­ma Daten­schutz und Home-Office bie­tet die GDD mit wei­te­ren nütz­li­chen Links zum Thema.

Quel­le: Baye­ri­sches Lan­des­amt für Datenschutzaufsicht