Zur­zeit kur­sie­ren vie­le Mails, in denen Unter­neh­men neue Nut­zungs­be­din­gun­gen vor­stel­len und dar­um bit­ten, die­se zu bestä­ti­gen. Hin­ter­grund ist das Inkraft­tre­ten der neu­en EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (EU-DSGVO) zum 25. Mai 2018. Lei­der nut­zen Betrü­ger dies auch, um mit gefälsch­ten Mails Per­so­nen zu schä­di­gen. Sie ver­sen­den unter ande­rem im Namen von Online-Shops wie Ama­zon, eBay und Paypal wie auch von nam­haf­ten Ban­ken Phis­hing-E-Mails, in denen sie auf um die Ein­ga­be von sen­si­blen Infor­ma­tio­nen bit­ten. Es sind sogar schon Fäl­le auf­ge­tre­ten, in denen Opfer dazu gebracht wur­den, Aus­wei­se ein­zu­scan­nen und an den Absen­der zu ver­sen­den. Eine sol­che Vor­ge­hens­wei­se wür­den seriö­se Unter­neh­men nie­mals anwen­den. Des­halb soll­ten Sie sol­che E-Mails immer direkt löschen.

Um sich vor Phis­hing-Betrü­gern zu schüt­zen, über­prü­fen Sie Ihre E-Mails am besten immer kri­tisch hin­sicht­lich Absen­der, Inhalt und Links. Wor­auf Sie dabei kon­kret ach­ten soll­ten, hat das BSI für Bür­ger zusam­men­ge­stellt.

Zur Mel­dung der Ver​brau​cher​zen​tra​le​.NRW: Betrü­ger miss­brau­chen die DSGVO für Phis­hing-Mails.